Begleitet werden die neuen Fördergebiete dabei von QM-Teams vor Ort, die in enger Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern die Nachbarschaft aktivieren, Beteiligung stärken, Netzwerke aufbauen und Projekte entwickeln sollen. Entsprechende Beschlüsse der Bezirksämter liegen nun vor. Der Senatsbeschluss soll noch im April 2026 erfolgen. Es handelt sich um folgende Quartiere:
Zusammen mit 13 bestehenden Fördergebieten werden dann insgesamt 24 Quartiere gefördert.
Mit der Städtebauförderung unterstützen der Bund und das Land Berlin die Bezirke bei der nachhaltigen Quartiersentwicklung. Im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ wurden seit dem Jahr 1999 bereits Fördermittel in Höhe von mehr als 700 Millionen Euro in die Stabilisierung von 50 Quartieren investiert.
Der Einsatz von Städtebaufördermitteln ist gemäß Artikel 104b GG stets befristet. Die Aufnahme neuer Fördergebiete wird durch den erfolgreichen Abschluss von 19 QM-Gebieten zum 31. Dezember 2027 ermöglicht. Durch das neue Landesprogramm „Quartiersmanagement light“ bleibt jedoch in den Gebieten mit ungünstigen Sozialdaten ab dem Jahr 2028 auch weiterhin eine starke Kümmererstruktur vor Ort erhalten. Damit bleiben Ansprechpersonen im Quartier, die die Nachbarschaft vernetzen, Beteiligung unterstützen und zwischen Bewohnerschaft, Trägern und Verwaltung vermitteln sollen. Hiervon profitieren folgende Quartiere:
In den übrigen sieben auslaufenden QM-Gebieten können die Bezirke Mittel aus der Städtebauförderung für eine zeitlich befristete personelle Verstärkung der bezirklichen Stadtteilkoordination beantragen, um einen sanften Übergang vom Quartiersmanagement-Verfahren hin zur bezirklichen Regelversorgung zu gewährleisten („Stadtteilkoordination Plus“).
Zusätzlich könnten mit Auslaufen der Förderung aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ vorbehaltlich der Haushaltsverhandlungen folgende Großsiedlungen ab dem Jahr 2028 Mittel für sozio-integrative Projekte aus dem Landesprogramm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ erhalten:
So wird auch langfristig eine positive Quartiersentwicklung in sozial schwachen Gebieten gesichert und der soziale Zusammenhalt sowohl in den Quartieren als auch in der Gesamtstadt gestärkt.