QM Gropiusstadt Nord

Frühlingsfest stärkt die Nachbarschaft

Blauer Himmel, gute Gespräche und zahlreiche Unterstützungsangebote: Im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Gropiusstadt Nord kamen viele Menschen beim Frühlingsfest 2026 zusammen.

Besucherinnen und Besucher kommen zwischen Marktständen beim Frühlingsfest in Gropiusstadt Nord zusammen.
Das Frühlingsfest in Gropiusstadt Nord verband Nachbarschaft mit praktischer Hilfe, Austausch und neuen Angeboten im Quartier. (Bild: QMs Reinickendorfer Straße/Pankstraße)

Das Fest fand als Teil des Projekts „Lebendige Gropiusstadt“ statt, das im Quartier leicht zugängliche Angebote für Austausch, Freizeit und Unterstützung schafft und das Miteinander im Stadtteil stärken will. Gefördert wird es aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.

Begegnung und Hilfe im Alltag

Dass Nachbarschaft im Alltag ganz praktisch werden kann, zeigte sich an vielen Stellen des Festes. Beim Repair-Café reparierten Helferinnen und Helfer Fahrräder und brachten scheinbar kaputte Lampen wieder zum Leuchten. Mitglieder des Stammtischs, der Initiative Jungfernmühle und des Frauencafés versorgten die Gäste mit heißen Würstchen und selbstgemachtem Kuchen.

Wie schon im vergangenen Jahr wurden außerdem kostenlos Jungpflanzen im Rahmen von „Gemüse sucht ein Zuhause“ verteilt. Die Frauen der türkisch-aserbaidschanischen Tanzgruppe von Ebru brachten mit ihrer Darbietung und ihren farbenfrohen Kostümen Glanz auf den grauen Asphalt und animierten gegen Ende des Festes viele Besuchende selbst zum Tanzen. Auch die Neuköllner Stadträtin für Jugend, Kultur und Sport, Janine Wolter, besuchte das Frühlingsfest und sprach an den Infoständen mit den Verantwortlichen.

Neues Angebot im Gemeindezentrum

Das Fest brachte nicht nur Menschen zusammen, sondern setzte auch einen neuen Akzent für den Stadtteil. Um 15 Uhr eröffnete im Gemeindezentrum eine neue Lebensmittelverteil-Station für die Gropiusstadt mit dem Ziel, Lebensmittelverschwendung zu verringern. Dort können ab sofort Lebensmittel abgegeben werden, die noch haltbar sind, aber nicht mehr selbst verbraucht werden. Zugleich können bereitgestellte Lebensmittel aus Kühlschrank oder Regal mitgenommen werden. Die genauen Öffnungszeiten sollen zeitnah veröffentlicht werden.

Der Pfarrer kündigte außerdem eine Verbesserung der Ausstattung des Gemeindezentrums in den kommenden Monaten an, die aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ realisiert werden soll. Interessierte lud er ein, sich die Pläne anzuschauen. Ermöglicht wurde das Fest durch viele helfende Hände aus dem Quartier, darunter das Team von „Lebendige Gropiusstadt“, die Evangelische Kirchengemeinde in der Gropiusstadt, die Initiative Jungfernmühle, die Gropiusstädter Bewohnerinnen- und Bewohnervertretung, das Frauencafé Gropiusstadt, Thessa e.V., Lebendiger Sollmannweg, Restlos Glücklich, die Verbraucherzentrale Berlin, Foodsaverin Marina, die Trödelstube, Kubus gGmbH, die Kita Martin Luther King, das Repair-Café sowie das QM Gropiusstadt Nord.