Bildergalerie
Seit den 1990er-Jahren werden in Deutschland Aktionen zur „Internationalen Woche gegen Rassismus“ organisiert, seit dem Jahr 2008 sogar mit einem zweiwöchigen Programm. Einige Jahre später wurde die „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ gegründet, die Aktionen ins Leben ruft und Informationsmaterialien bereitstellt.
Wie das vor Ort konkret aussehen kann, zeigte eine Mitmach-Aktion im QM-Gebiet Beusselstraße. Dabei lud das QM-Team am 25. März 2026 ins Stadtschloss Moabit ein. Es trafen sich zahlreiche Menschen, um ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt zu setzen.
Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde“ konnten die Teilnehmenden gemeinsam kreativ werden. Das QM-Team bot einen Siebdruck-Workshop an, bei dem T-Shirts und Beutel mit einem vorgefertigten Design gestaltet werden konnten. Dazu kamen Snacks und Getränke, darunter Popcorn und Chai Tee. So blieb Zeit für Gespräche, während nebenbei gestaltet wurde. Besonders die Kinder hatten viel Spaß an den kreativen Angeboten und konnten sich spielerisch mit dem Thema auseinandersetzen.
Während es in der Beusselstraße kreativ zuging, lud das Projektteam von „Velâ e.V.“ zusammen mit dem Büro für Partizipation und Integration des Bezirksamts Mitte im QM-Gebiet Soldiner Straße/Wollankstraße Mädchen und Frauen zum Workshop „Hinschauen, Verstehen, Verändern“ ein. Eine Trainerin teilte dort ihr Wissen über Rassismus und Diskriminierung. Zu Beginn vermittelte sie grundlegende Begriffe, um eine gemeinsame Wissensbasis für alle Teilnehmerinnen herzustellen. Im
Anschluss besprachen die Frauen und Mädchen ihre Perspektiven, reflektierten eigene Situationen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus.
Wenige Tage später kamen Vertreterinnen des Büros für Partizipation und Integration ins Quartier. In einer offenen Sprechstunde stellten sie das Büro und ihre Aufgabenfelder vor. Das Team erklärte auch die Arbeit rund um den Beirat für Partizipation und Integration. Dabei ging es um Anliegen von Menschen, die in Berlin-Mitte leben oder arbeiten. Das Gespräch zeigte, wie Rückmeldungen ihren Weg in die Verwaltung finden. Zudem entstanden Kontakte zu weiteren Trägern, darunter die „Berliner Hausbesuche“. Am Ende stand ein Überblick über Angebote, Anlaufstellen und weitere Infos, die online bereitstehen.
Die Veranstaltungen in beiden QM-Gebieten wurden aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.