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Das Gelände des ehemaligen Carl-Legien-Schulgartens am Dammweg und einer benachbarten Fläche wird langfristig zum „Lebendigen Campus“. Bei dem herbstlichen Rundgang diskutierten die Anwesenden darüber, wie die Fläche zukünftig für Bildung und Freizeit genutzt werden kann. Das Ziel ist es, neue soziale Infrastrukturen in der Weißen Siedlung zu schaffen.
Mit dabei waren unter anderem: Ülker Radziwill, Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung, Karin Korte, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport und Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr.
Zukunftsideen für die Carl-Legien-Fläche
Die Carl-Legien-Fläche ist ein geeigneter Ort, um notwendige Angebote für die soziale Infrastruktur aufzubauen – so lautet das Ergebnis einer ersten Variantenuntersuchung. Zu den Plänen für die Fläche zählen:
Gemeinsam denken und allumfassend planen
Hier werden alle mit einbezogen: Die Idee für den „Lebendigen Campus“ wurde 2021 mit verschiedenen Beteiligungsformaten durch das Bezirksamt und das QM-Team öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Ergebnisse der Beteiligung werden in die weitere Konzeption einfließen.
Zunächst erfolgt jedoch 2023 eine Biotop-Kartierung, um wertvolle und schützenswerte Grünbestände bei der künftigen Flächennutzung und -bebauung berücksichtigen zu können. Danach wird ein Plan erarbeitet, wie unterschiedliche Anforderungen miteinander in Einklang gebracht werden können, darunter: Städtebau, Freiraum, notwendige Nutzungen, Erschließung, Stadtklima, Natur und Umwelt.
Aktuell nutzen verschiedene Träger die Fläche für kulturelle Aktivitäten. Unter dem Namen „Nachbarschaftscampus“ gibt es viele Angebote für die nahe und ferne Nachbarschaft. Hier wird gegärtnert, getanzt, entwickelt und experimentiert.
Chance für die Stabilisierung der Weißen Siedlung
Das Ziel, die Weiße Siedlung zu stabilisieren, da sie von der gesamtstädtischen Entwicklung abgehängt zu werden droht, wurde von allen geteilt. Senat und Bezirk wollen gemeinsam negativen Folgen gesellschaftlicher Benachteiligung abmildern und kompensieren.
Die Idee eines „Lebendigen Campus“, der die verschiedenen Aspekte der kommunalen Regelversorgung an einem Ort bündelt, hat großes Zukunftspotenzial. Es ist ein Mammut-Projekt, das viele Verbündete und Partner braucht, darüber waren sich die Teilnehmenden des Rundgangs einig. Der Termin wurde von allen Beteiligten als Auftakt für weiteren Austausch angesehen.