Übergänge gut gestalten – gesunde Zukunftsperspektiven unterstützen

Durch Beteiligung der Eltern wird die Chancengleichheit gefördert. Foto: Jennifer Dirks, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Durch Beteiligung der Eltern wird die Chancengleichheit gefördert. Foto: Jennifer Dirks, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Chancengleichheit fördern – Eltern beteiligen 

Die Chancen auf Gesundheit und Bildung sind auch im Land Berlin nach wie vor ungleich verteilt und bei Kindern und Jugendlichen von der sozialen Lage ihrer Familien abhängig. Insbesondere die Übergänge von einer Lebensphase in die nächste (Familien/Kita, Kita/Grundschule) stellen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine große Veränderung dar: Je positiver die Übergänge bewältigt werden, desto größer sind die Chancen auf gute Gesundheit und Bildungserfolg.

Beteiligung und verbindliche Kooperationen als Kernziele 

Die Projektpartnerinnen und –partner in Marzahn-Hellersdorf und Neukölln haben sich für die Projektlaufzeit auf drei Kernziele verständigt: (1) die Wahrnehmung von Elternkompetenzen und Stärkung der Beteiligung, (2) den Aufbau verbindlicher Kooperationen auf lokaler, bezirklicher und landesweiter Ebene und (3) die partizipative Erarbeitung von bezirklichen Rahmenkonzeptionen zur Gestaltung des Übergangs. Die Förderung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in verbindlichen Kooperationen ist daher Leitziel des Projektes. In beiden Bezirken ist das Projekt in die Präventionskette als integrierte kommunale Strategie eingebettet und knüpft passgenau an bezirkliche Strukturen und Erfordernisse an. Um die Ergebnisse des Projektes zu verbreiten und Transfermöglichkeiten zu entwickeln, ist zudem eine übergeordnete Lenkungsgruppe mit Beteiligung der Senatsverwaltungen Gesundheit und Soziales sowie Stadtentwicklung und Umwelt und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gesetzlichen Krankenkassen, Elternvertretungen und weiteren Akteuren eingerichtet worden.

Netzwerkfonds

Der Netzwerkfonds ist Teil einer integrierten, ressortübergreifenden Stadtentwicklungspolitik und finanziert Maßnahmen mit Multiplikatoreffekten, die der nachhaltigen Stabilisierung und Entwicklung von benachteiligten Stadtgebieten dienen (Aktionsräume einschließlich der außerhalb dieser Aktionsräume liegenden Quartiersmanagement-Gebiete.) 

Bezirk: Neukölln, Marzahn-Hellersdorf

Quartier: Aktionsraum Neukölln-Nord und Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf

Realisierung: 2015-2016

Förderkosten (Netzwerkfonds): 347.200 Euro  inkl. Mittel der EU (EFRE) (paritätisch getragen durch SenStadtUm/Netzwerkfonds und SenGesSoz/Aktionsprogramm Gesundheit)

Träger: Gesundheit Berlin-Brandenburg Friedrichstrasse 231 10969 Berlin

 

Stand: März 2017

Mehr Informationen

Projektdatenblatt als PDF

Kontakt

Gesundheit Berlin-Brandenburg 

Andrea Möllmann-Bardak 

moellmann-bardak@gesundheitbb.de