QM Glasower Straße

Aktionsfondsjury beschließt vier neue Aktionen

Bei ihrer zweiten Sitzung im Jahr 2026 bewilligte die Aktionsfondsjury des Quartiersmanagement-(QM)-Gebiets Glasower Straße vier neue Aktionen. Gefördert werden Ideen für Kinder, Jugendliche und die Nachbarschaft sowie das Kiezfest. Ein Rückblick auf bereits unterstützte Aktionen zeigte, wie vielfältig das Engagement im Quartier ist.

Mehrere Menschen sitzen bei sonnigem Wetter an einem Tisch im Freien, während eine Frau Notizzettel an eine Stellwand heftet.
Gemeinsam stimmten die Mitglieder der Aktionsfondsjury allen vier Anträgen zu. (Bild: QM Glasower Straße)

Zu Beginn der Sitzung blickten die Mitglieder der Aktionsfondsjury zunächst auf Aktionen, die bereits Unterstützung erhalten hatten. Anschließend berieten sie über neue Anträge aus dem Quartier. Dabei ging es jeweils um die Fragen, wo eine Aktion stattfindet, ob sie im Gebiet gebraucht wird, welchen Nutzen sie hat und wer sich beteiligt. So wird entschieden, welche Ideen mit Mitteln aus dem Aktionsfonds unterstützt werden.

Bereits geförderte Aktionen laufen weiter

Zuletzt wurde zum Beispiel die Aktion „Kiez-CleanUp Kranoldplatz“ gefördert. Schon seit einiger Zeit treffen sich dort Nachbarinnen und Nachbarn, um rund um den Platz Müll zu sammeln. Die nächsten Termine sind am 3. und 17. September 2026, jeweils ab 11 Uhr. Treffpunkt ist das Figurenensemble auf dem Kranoldplatz.

Das Familien-Café im „Haus der Familie“ kann nun Spiele beschaffen. Bereits in der Sitzung im April hatte die Jury zudem die Anträge der Kita „Kleiner Fratz“ und der Kita Südost im Mariendorfer Weg bewilligt. Dort sollen demnächst Hochbeete bepflanzt und der Kitagarten umgestaltet werden.

Neue Ideen reichen von Garten bis Kiezfest

Der erste neue Antrag kam vom Jugendclub „SpinOff“. Nach dem Umzug gibt es dort einen kleinen Außenbereich im Hof. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen soll dieser mit Beeten, Pflanzen, selbst gemachter Dekoration und einem Sitzbereich zu einem Ort für Aufenthalt und Begegnung werden. Später soll ein Gartenteam die Pflege übernehmen. Dafür werden Mittel für Pflanzen und Gartengeräte benötigt. Der zweite Antrag betrifft die temporären Spielstraßen in der Glasower Straße. Am 22. September 2026 ist eine Experimentierwerkstatt geplant. Bisher gab es dort kleinere Kreativangebote, die nun durch zwei Workshops für verschiedene Altersgruppen erweitert werden sollen.

Der dritte Antrag stammt von Anwohnenden aus der Juliusstraße. Sie planen für September 2026 einen ersten Nachbarschaftstag mit Aufräumaktion, Sperrmüllabtransport, bepflanzten Baumscheiben und gemeinsamem Grillen. Den vierten Antrag stellte proNeubritz e.V. für das sechste Dezentrale Kiezfest am 4. September 2026. Bezahlt werden sollen Material und kleine Preise für die Stationen sowie Druckkosten für Laufzettel und Flyer.