Sozialer Zusammenhalt

Bauen für den sozialen Zusammenhalt in Berlin

Erstmals zeigen eine Berlin-Karte und neun Bezirkskarten, wo im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gebaut, umgebaut und Freiflächen verbessert wurden. Die Übersicht macht große und kleinere Vorhaben in Berliner Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten sichtbar, die Treffpunkte stärken, Bildung unterstützen und das Wohnumfeld grüner und lebenswerter machen.

Viele Menschen sitzen und stehen in einem hellen Raum und winken gemeinsam in die Kamera.
Ein Gruppenfoto mit allen Gästen und Beteiligten durfte als Erinnerung für die Eröffnung des Moabiter Kinderhofs nicht fehlen. (Bild: QM Moabit-Ost)
Eine Grünfläche mit geschwungenen Wegen, jungen Bäumen und einem Spielnetz liegt vor Wohnhäusern.
Die neue Außenfläche am erweiterten Schulstandort der Konrad-Agahd-Schule schafft mehr Raum für Aufenthalt, Bewegung und Natur im Quartier. (Bild: Hanke Jahnke Landschaftsarchitekten GbR)
Viele Menschen stehen vor einem blauen Gebäude auf einem Platz; Kinder spielen und schieben Roller.
Mit dem Blueberry Inn wurde ein Nachbarschaftsort für Begegnung und Angebote im Flughafenkiez geschaffen. (Bild: Jens Sethmann)

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Investitionen in die soziale und grüne Infrastruktur bilden einen Schwerpunkt im Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Rund zwei Drittel der Fördermittel fließen in bauliche Maßnahmen, ein Drittel unterstützt begleitende soziale Angebote. So entstehen nicht nur neue Räume, sondern lebenswerte Quartiere, in denen Nachbarschaften gestärkt werden. Erstmals machen nun eine Karte für Berlin und neun Bezirkskarten sichtbar, wo diese geförderten Bauprojekte liegen.

Karten zeigen Bauvorhaben in den Quartieren

Jeder Punkt auf den neuen Karten steht für ein Vorhaben, das zur nachhaltigen Entwicklung der Stadtquartiere beiträgt. Seit dem Jahr 2014 wurden mehr als 150 bauliche Maßnahmen in QM-Gebieten gefördert. Das sind im Durchschnitt etwa 13 Bauprojekte pro Jahr. Rund zwei Drittel dieser Vorhaben sind bereits abgeschlossen, die übrigen befinden sich derzeit in der Fertigstellung.

Die geförderten Maßnahmen lassen sich vier Bereichen der sozialen und grünen Infrastruktur zuordnen:

  • Mehr als 20 Prozent unterstützen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und ihre Freiflächen.
  • Knapp 20 Prozent verbessern Lern- und Bildungsräume.
  • Rund 30 Prozent entfallen auf öffentliche und halböffentliche Freiflächen.
  • Weitere knapp 30 Prozent schaffen und stärken Nachbarschaftszentren und ihre Freiflächen als Orte der Begegnung.

Die Förderhöhen reichen von kleineren Vorhaben mit weniger als 500.000 Euro bis zu mehreren Millionen Euro für größere Hochbaumaßnahmen.

Kleine Projekte wirken oft schnell

Seit dem Jahr 2023 erhalten auch kleinteilige Maßnahmen verstärkt Förderung. Gerade sie entfalten mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz oft eine schnelle und spürbare Wirkung in den Quartieren. Spiel- und Begegnungsorte sowie Einrichtungen für Kinder und Jugendliche lassen sich so in kurzer Zeit qualifizieren und aufwerten.

Zwischen den Jahren 2023 und 2025 wurden zum Beispiel 28 kleinere Vorhaben zum Innenausbau und zur Ausstattung in sozialen Einrichtungen gefördert. Im Durchschnitt standen dafür rund 220.000 Euro pro Projekt zur Verfügung. So konnten die Quartiere Räume für Bibliotheken, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Nachbarschaftstreffs und Familienzentren deutlich verbessern.

Der Beitrag würdigt damit zum einen die neuen Karten für Berlin und die Bezirke. Zum anderen lenkt der neue Bereich den Blick stärker auf konkrete Bauspiele baulicher Maßnahmen im Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Auf dem Dachportal finden sich ab sofort ausgewählte Bauprojekte und Übersichtskarten zu ihrer räumlichen Verteilung in den Bezirken. Außerdem wurde eine interaktive Karte integriert, die fortlaufend wächst und auf einzelne Vorhaben verweist.