Bildergalerie
Die Spannweite reicht vom gemeinsamen Kinoerlebnis mit Diskussion bis zum kompakten Überblick über Projekte, Entwicklungen und Beteiligung im Quartier. So wird Film einmal zum Anlass für Austausch und einmal zum Medium, das Erreichtes bündelt und sichtbar macht.
Am Mehringplatz begann am 4. Juli 2026 die Freiluftkino-Saison mit dem Film „Ein Nobody gegen Putin“. Barbarella Entertainment zeigte die Oscar-prämierte Dokumentation in Kooperation mit Arte. Protagonist und Co-Regisseur Pawel Talankin reiste an und stellte den Film persönlich vor. Bereits vor der Vorführung fand eine Gesprächsrunde mit dem Titel „Kino und Widerstand“ im Café Madame am Mehringplatz 10 statt. Diskutiert wurde die Frage, wie Kino gesellschaftliche Realität abbilden und Denk- und Sehgewohnheiten erweitern kann und welchen Preis Filmschaffende dafür mitunter zahlen. An der Diskussion beteiligten sich der Geschäftsführer von Arte Deutschland Wolfgang Bergmann, der Schauspieler und Regisseur Jonathan Berlin, der Filmemacher Dietrich Brüggemann, die Schauspielerin und Regisseurin Sheri Hagen sowie der Lehrer und Filmemacher Pawel Talankin. Moderiert wurde das Gespräch von Heike-Melba Fendel von Barbarella Entertainment.
Der Abend fand im Rahmen des QM-Projekts „Platz da! Open Air Kino am Mehringplatz“ statt, das aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert wird. Die nächste Filmvorführung findet am 22. August 2026 statt. Präsentiert wird dann ein Film für Kinder, um das Ende der Ferien noch einmal gemeinsam zu feiern.
Einen anderen Schwerpunkt setzte der neue Film aus der Nahariyastraße, der aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert wurde. Unter dem Titel „5 Jahre QM Nahariyastraße“ blickt er auf die Arbeit des QMs in den vergangenen fünf Jahren zurück. Der Film von Filmregisseur Gerald Backhaus führt in mehreren Clips durch die Nachbarschaft und stellt die vielfältigen Projekte und Aktivitäten des QMs vor. Zugleich kommen Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort, die ihre Eindrücke teilen und auf Engagement sowie positive Veränderungen im Gebiet zurückblicken. Der Film ist online abrufbar und soll dazu anregen, die eigene Nachbarschaft kennenzulernen, sich einzubringen und aktiv zu bleiben. Interessierte, die Fragen zum Film haben, können sich gerne via E-Mail an das QM-Team wenden.