QM Wassertorplatz

Neue Internetseite zeigt sechs Kreuzberger Lebensgeschichten

Was bleibt von einem langen Leben? Sechs Frauen aus dem Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Wassertorplatz erzählen in der Ausstellung „Was von uns bleibt“ von Erfahrungen, Erinnerungen und besonderen Momenten, die ihr Leben geprägt haben.

Auf einem angeschnittenen Gesicht einer lächelnden Frau mit Sonnenbrille und grauem Schal steht der Text „Was von uns bleibt“ und „was-von-uns-bleibt.de“.
Das QM-Projekt „Was von uns bleibt" öffnet den Raum für Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten älterer Menschen. (Bild: QM Wassertorplatz)

Projektleiterin Susi Hape und Künstlerin Sophia Emmerich haben „Was von uns bleibt“ gemeinsam mit weiteren Engagierten aus dem Umfeld von Wassertor e.V. ins Leben gerufen. Interessierte können die Porträts und einen rund 20-minütigen Kurzfilm auf der Projektwebsite ansehen.

Sechs Frauen erzählen aus ihrem Leben

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Erinnerungen, Vergänglichkeit und persönliche Lebenswege. Die sechs Nachbarinnen aus Kreuzberg erzählen von Liebe und Verlust, besonderen Begegnungen und dem Älterwerden. Über mehrere Monate interviewten, fotografierten und filmten die Projektbeteiligten die Frauen. Damit möchten sie älteren Menschen und ihren Geschichten mehr Sichtbarkeit geben. Die Porträtierten erzählen selbst, was ihnen wichtig ist.

Die Premierenfeier fand bereits am 23. April 2026 im CLB Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz statt. Großformatige Porträts und persönliche Zitate gaben Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswege und Lebenswelten. Mit der neuen Website sind die Porträts und Geschichten nun dauerhaft über den Wassertorkiez hinaus zugänglich. Auf der neuen Website gibt es neben den Fotografien und dem vollständigen Film auch Rückblicke auf die Ausstellungseröffnung sowie ergänzende Informationen zur Entstehung und zur Umsetzung des Projekts.

Gemeinsam weniger einsam

Entstanden ist die Porträtreihe im Rahmen des Projekts „Gitti & Gerda – Gemeinsam weniger einsam“ von Wassertor e.V. Schon seit dem Jahr 2021 bringt das Projekt „Gitti & Gerda“ ältere Menschen zusammen, mit dem Ziel, Raum für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten zu schaffen. Die zahlreichen kostenlosen sozialen Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen älterer Menschen und helfen dabei, Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.