Das Opferfest wurde von Kindern, Eltern und ehrenamtlich engagierten Frauen vorbereitet und gefeiert. Bereits vor dem Fest kamen viele Beteiligte bei einem Aktionstag zusammen, entwickelten Ideen und bereiteten die Veranstaltung vor. Es entstand ein Nachmittag, an dem Familien unterschiedliche Traditionen kennenlernen und gemeinsam Zeit verbringen konnten.
Für die Kinder und Familien gab es verschiedene Angebote. Gemeinsam wurde gespielt, außerdem konnten traditionelle Festtagssüßigkeiten probiert werden. Besonders beliebt war eine Station für kunstvolle Henna-Tattoos. Eine Bildungsbotschafterin erklärte außerdem die Bedeutung des Opferfestes.
Auch das Buffet bot eine große Auswahl. Viele Beteiligte brachten Speisen mit, die die vielfältige Essenskultur des Quartiers widerspiegelten. Das gemeinsame Essen bot Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über unterschiedliche kulinarische Traditionen auszutauschen.
Das Opferfest knüpfte an weitere gemeinsame Feiern im Quartier an. Beim Osterfest gab es unter anderem Kinderschminken, ein Eierlaufen als „Hase und Igel“ sowie eine Ostereiersuche im Außenbereich. Beide Feste verbanden unterschiedliche Traditionen und richteten den Blick auf gemeinsame Werte wie Nächstenliebe, Teilen, Dankbarkeit und Gemeinschaft.
Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ und mit großem ehrenamtlichem Einsatz finanziert und umgesetzt.