Derzeit erarbeitet das Kita-Team die konkreten Raumkonzepte mit. Die Bauarbeiten sollen ab Januar 2027 im laufenden Kita-Betrieb stattfinden und voraussichtlich Anfang März 2027 abgeschlossen sein. Laut der Kita-Leiterin Ülker Hanke werden keine wesentlichen Einschränkungen im Kita-Alltag erwartet.
Mit der Umgestaltung sollen Räume für unterschiedliche Bedürfnisse entstehen. Geplant sind ein Theater- und Tanzraum für kreative Ausdrucksmöglichkeiten und Aufführungen, Bewegungsräume für Kinder unterschiedlichen Alters, ein Ruheraum zur Entspannung sowie ein Bücher- und Leseraum zur Sprachförderung. Dazu kommen ein Veranstaltungs- und Besprechungsraum und ein Begegnungsbereich für Familien und Mitarbeitende.
Ülker Hanke erklärt: „Mit der Umgestaltung möchten wir zusätzliche Lern- und Erfahrungsräume für unsere Kinder schaffen, ihre sprachliche, motorische und soziale Entwicklung fördern und unsere Kita stärker im Sozialraum öffnen“. Darüber hinaus sollen die neuen Räume Begegnungsmöglichkeiten mit den Familien ermöglichen sowie die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Vereinen und weiteren Bildungspartnern im Stadtteil stärken.
Damit die Ausstattung zu den Bedürfnissen der Kinder und den pädagogischen Zielen passt, beteiligt sich das Kita-Team auch an der Erarbeitung der konkreten Raum-Konzepte sowie an der Auswahl und Beschaffung der pädagogischen Materialien.
Die neuen Räume ergänzen die bisherigen Angebote der Kita in der Lucy-Lameck-Straße 33. Die Einrichtung gehört zum städtischen Träger Kindertagesstätten SüdOst und bietet Platz für 216 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Sie befindet sich in einem Gebäudeteil der denkmalgeschützten früheren Bergschloss-Brauerei und teilt sich die große Freifläche mit zwei weiteren Einrichtungen: Der Kindervilla „Kivi“ und dem Jungen Tanzhaus Berlin. Bereits jetzt nutzt die Kita den Garten und die großzügigen Funktionsräume, um die ganzheitliche Entwicklung der Kinder zu fördern – sei es durch Bewegung im Grünen, kreative Projekte oder ruhige Rückzugsorte. Um den Übergang in die Schule zu erleichtern, arbeitet das Kita-Team mit der benachbarten Karlsgarten-Grundschule zusammen.
Der Umbau kostet insgesamt 200.000 Euro. Davon kommen 175.000 Euro aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“. Die übrigen 25.000 Euro bringt der Träger Kindertagesstätten SüdOst als Eigenmittel ein.