Sozialer Zusammenhalt

Tag der Städtebauförderung bringt Nachbarinnen und Nachbarn zusammen

Kiezfeste und neue Kontakte: Zum Tag der Städtebauförderung 2026 trafen sich in mehreren Berliner Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten viele Menschen. Feste, Mitmachangebote und Gespräche prägten den Tag.

Der Tag der Städtebauförderung brachte nicht nur Nachbarinnen und Nachbarn zusammen, sondern bot Projektteams die Gelegenheit ihre Arbeit im Quartier zu präsentieren. (Bild: Antonia Richter)

Am Tag der Städtebauförderung, am 09. Mai 2026, konnten mehrere Tausend Menschen in Berlin erleben, wie Projekte und Maßnahmen das Leben in den Quartieren verbessern. Über die ganze Stadt verteilt öffneten Baustellen, Kieze und andere Orte ihre Türen und machten sichtbar, wie vielfältig Stadtentwicklung sein kann. Das Programm reichte von Baustellenführungen und Quartiersspaziergängen bis zu Beteiligungs- und Mitmachaktionen für Groß und Klein. Auch in den QM-Gebieten Glasower Straße und Klixstraße/Auguste-Viktoria-Allee (AVA) sowie im Fördergebiet Sozialer Zusammenhalt Märkisches Viertel stand der Aktionstag ganz im Zeichen von Nachbarschaft und Begegnung.

Kiezfest am Kulturbunker

Ein Beispiel dafür war das Kiezfest im QM-Gebiet Glasower Straße. Vier Projektteams organisierten gemeinsam mit dem QM-Team Aktivitäten im Kulturbunker: Die Teilnehmenden nahmen an Quiz, Brettspiele oder eine Schnitzeljagd teil. Sie spielten auf Musikinstrumenten aus Alltagsgegenständen oder nahmen an Yoga- und Tai Chi-Kursen teil. Dazu kamen ein Kleidertauschmarkt, eine Spielecke für Kinder, Essen, Getränke und eine Rikscha zwischen Kranoldplatz und Kulturbunker. Viele Angebote richteten sich an Menschen, die den Kiez nicht nur kennenlernen, sondern auch direkt mitgestalten wollten.

Frühlingsfest im AVA-Kiez

Die Klixarena wurde beim Frühlingsfest im Reinickendorfer AVA-Kiez zum Treffpunkt für Begegnung und Information. Viele Träger boten Kreatives und Spiele an, darunter Malaktionen, Taschendruckerei Origami, Kräutersalz herstellen und weitere Aktionen. Am Stand des QM-Teams informierten sich die Gäste über aktuelle Bauprojekte wie den Rosengarten, den Auguste Mädchen- und Frauentreff und den geplanten Gemeindesaal der St. Rita. Die Klixarena verdeutlicht, wie ein aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ unterstützter Umbau den öffentlichen Raum dauerhaft beleben kann.

Viele Menschen kommen zusammen

Im Märkischen Viertel kamen am ehemaligen GESOBAU-Hauptsitz am Wilhelmsruher Damm viele Familien zusammen. Mehrere Projekte aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt stellten ihre Arbeit vor, darunter die GESOBAU AG, der VIERTELpunkt, Gemeinsam besser Essen, Jetzt erst Recht(e) und die Viertelreporter. Besonders gefragt waren das Kinderrechte-Quiz, Schleuderbilder, das Gewürzmemory, das Viertelquiz und die Falafeltaschen von Gemeinsam besser Essen. Auch der direkte Austausch mit den Initiativen zeigte, wie stark das Quartier auf Begegnung und Beteiligung setzt.