QM Harzer Straße

50 Jahre Kinderlachen

Im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Harzer Straße stand ein besonderes Jubiläum an: Der ökologische Spielplatz Wilde Rübe und die benachbarte Kindertagesstätte (Kita) in der Wildenbruchstraße 25 bestehen seit 50 Jahren.

Kinder und Erwachsene feiern das Jubiläum der Wilden Rübe und der Kita in der Wildenbruchstraße im Freien.
Das Fest zum 50-jährigen Bestehen von Wilder Rübe und Kita brachte Familien und Einrichtungen im QM-Gebiet Harzer Straße zusammen. (Bild: Birgit Leiß / Webredaktion)

Der pädagogisch betreute ökologische Spielplatz Wilde Rübe und die Kita in der Wildenbruchstraße 25 wurden im Jahr 1976 eröffnet. Seither ergänzen sich beide benachbarten Einrichtungen als Orte für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Zur Jubiläumsfeier kamen neben Kooperationspartnern und Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern auch Bildungsstadträtin Janine Wolter und Jugendstadträtin Sarah Nagel aus dem Bezirksamt Neukölln.

Spiel und Begegnung

In ihrer Eröffnungsrede sprach Jugendstadträtin Sarah Nagel von einem tollen Kiez mit einigen Herausforderungen und betonte die Bedeutung beider Einrichtungen. Sie dankte allen, die diesen Ort mit Leben füllen, und würdigte 50 Jahre voller Kreativität, Mitbestimmung und gemeinsamer Geschichten. Nach einem gemeinsamen Geburtstagsständchen überreichte sie eine Torte, bevor das Fest begann.

Auf dem weitläufigen Gelände gab es an diesem Samstagnachmittag viele Angebote für Kinder. Das Team des Fördervereins der Kita bot ein Quizrad an, das QM-Team hingegen Fühlboxen und Becherstapeln. Mit Mitarbeitenden des Familienzentrums Famali konnten Musikinstrumente aus Tetrapaks und Hülsenfrüchten gebastelt werden. Auch Spiele aus den 1970er- und 1980er-Jahren gehörten zum Programm. Am Stand der KungerKiezInitiative e.V. konnten Kinder das sogenannte „Papierschöpfen“ ausprobieren sowie T-Shirts und Taschen im Siebdruck gestalten. Außerdem gab es eine Hüpfburg und kostenloses Eis.

Zusammenarbeit wurde weiter ausgebaut

Auch der Blick auf die vergangenen Jahrzehnte war Teil der Feier. Der Leiter der Wilden Rübe Ferdinand Krüger ist seit dem Jahr 1999 dort tätig und stellte fest, dass sich abgesehen von den Herkunftsländern der Kinder und der intensivierten Zusammenarbeiten mit weiteren Partnern eigentlich nicht viel verändert habe. Kooperiert wird mittlerweile zum Beispiel mit der KungerKiez-Initiative, die seit Oktober 2024 das Projekt Empowerment sowie die Mädchenarbeit übernommen hat.

Für das Quartiersmanagement Harzer Straße sind die Wilde Rübe und die Kita wichtige Partner. Beide Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Stadtteil.