Sozialer Zusammenhalt

Sommerfest brachte Engagierte zusammen

Beim gemeinsamen Sommerfest auf dem Klunkerkranich kamen Engagierte aus allen Neuköllner Quartiersmanagement-(QM)-Gebieten zusammen, sowie aus dem angrenzenden QM-Gebiet Germaniagarten. Im Mittelpunkt standen Austausch und Vernetzung.

Viele Engagierte sitzen und stehen auf dem Parkdeck des Klunkerkranichs unter einem großen Sonnensegel und nehmen am Sommerfest teil.
Beim Sommerfest auf dem Klunkerkranich kamen Engagierte aus Neuköllner QM-Gebieten zusammen, um sich zu vernetzen und auszutauschen. (Bild: Birgit Leiß)

Eingeladen waren Mitglieder von Quartiersräten und Aktionsfondsjurys sowie weitere Aktive aus den Stadtteilen. Das Fest bot ihnen Raum, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu teilen und über die Zukunft der Gebiete ins Gespräch zu kommen.

Premiere mit Blick auf das Jahr 2028

Das Sommerfest auf dem Klunkerkranich war in gewisser Weise eine Premiere. Nachdem in den beiden Vorjahren Donaukiez und Flughafenkiez gemeinsam gefeiert hatten, waren am 1. Juli 2026 alle Neuköllner QM-Gebiete vertreten. Dazu gehören:

Hinzu kam das angrenzende QM-Gebiet Germaniagarten. Neben Mitgliedern der Quartiersräte und Aktionsfonds-Jurys nahmen auch weitere Stadtteilaktive teil, darunter etwa der Kiezrat Rollberg. Zur Begrüßung erklärte Quartiersmanagerin Aysel Şafak aus der Flughafenstraße, mit Blick auf den 1. Januar 2028 solle eine Plattform für Austausch und Vernetzung entstehen. Da Ende des Jahres 2027 viele QM-Gebiete auslaufen würden, gehe es auch darum, über Gebietsgrenzen hinweg zu überlegen, wie Begonnenes weitergeführt werden könne. Gemeinsam mit Selma Tuzlali aus der Gropiusstadt moderierte sie den Abend.

Dank, Gespräche und neue Kontakte

Der Klunkerkranich – ein ehemaliges Parkdeck mit weitem Blick über Neukölln – war bewusst als Ort gewählt worden, um ehrenamtliches Engagement sichtbar zu machen. Rund 180 bis 210 Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise für ihre Stadtteile engagieren, kamen dort zusammen. Selma Tuzlali würdigte diesen Einsatz ausdrücklich und betonte, wie wichtig die Engagierten für die Arbeit in den Gebieten seien. Auch Sören Bott aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dankte den Anwesenden, von denen viele sich schon seit Jahren in Quartiersräten oder Aktionsfonds-Jurys einbringen.

Damit der Austausch nicht in den bekannten Gruppen blieb, brachte ein Kennenlern-Bingo die Gäste miteinander ins Gespräch, die mehr verbindet, als sie dachten: Gemeinsamem Gärtnern oder die Mitorganisation von Kiezfesten. So kamen auch Personen miteinander ins Gespräch, die sich aus den verschiedenen Gebieten bislang kaum kannten. Nach einem kurzen Regenschauer ging der Abend bei Buffet und Musik der Swingbop’ers weiter. Finanziert wurde die Veranstaltung aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.