QM Thermometersiedlung

Neues Trittsteinbiotop in Fahrenheitstraße eröffnet

Im Quartiersmanagement-(QM)-Gebiet Thermometersiedlung ist ein neues Trittsteinbiotop entstanden. Die naturnahe Fläche verbindet Lebensräume und bietet heimischen Pflanzen sowie Wildbienen, Schmetterlingen und Käfern Nahrung und Rückzugsorte.

Mehrere Menschen stehen und sitzen an einer bepflanzten Fläche und schauen auf die Pflanzen.
Das neue Trittsteinbiotop in der Fahrenheitstraße bietet heimischen Pflanzen und Insekten Nahrung, Schutz und neue Verbindungen. (Bild: Sebastian Runge/Stiftung für Mensch und Umwelt)

Im Rahmen einer Sitzung des Quartiersrats wurde am 8. Juli hinter dem Basketballplatz in der Fahrenheitstraße ein neues Trittsteinbiotop eröffnet. Viele Nachbarinnen und Nachbarn nutzten die Gelegenheit, sich über die neu gestaltete Fläche zu informieren und den neuen Ort kennenzulernen. Wo zuvor eine eher unscheinbare Grünfläche lag, wachsen und blühen nun heimische Pflanzen.

Naturnahe Fläche stärkt die Artenvielfalt

Auf der Fläche wachsen und blühen nun viele heimische Pflanzen. Sie bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Käfern und weiteren Tierarten Nahrung und Schutz. Solche Trittsteinbiotope sind für dicht bebaute Quartiere besonders wichtig, weil sie Lebensräume miteinander verbinden und damit helfen, dass Tiere und Pflanzen auch im direkten Wohnumfeld geeignete Orte finden.

Entstanden ist die Fläche im Rahmen des QM-Projekts „Sichtbar Grün“ der Stiftung für Mensch und Umwelt. Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung stellten das Projekt während der Sitzung des Quartiersrats vor und erläuterten, warum naturnahe Flächen für die biologische Vielfalt eine wichtige Rolle spielen. Das neue Biotop macht damit nicht nur Natur im Wohnumfeld sichtbarer, sondern verbessert auch die Bedingungen für viele heimische Arten.

Jugendliche legen das Biotop an

Ein besonderer Teil der Eröffnung war die Würdigung der Jugendlichen aus dem OTA-Ausbildungsbetrieb. Sie hatten das Trittsteinbiotop im Rahmen ihrer Ausbildung mit viel Engagement angelegt. Damit sammelten sie praktische Erfahrungen und leisteten zugleich einen Beitrag für den Stadtteil. Viele der Auszubildenden waren bei der Eröffnung anwesend und erhielten als Anerkennung für ihren Einsatz ein Zertifikat.

Unterstützt wurde das Vorhaben vom Wohnungsunternehmen HOWOGE. Das Biotop liegt auf Flächen des Unternehmens, das auch die langfristige Pflege übernehmen wird. So soll gesichert werden, dass sich die Fläche nachhaltig entwickeln kann. Finanziert wird das Projekt „Sichtbar Grün“ aus Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.