QM Schöneberger Norden

Angebote in Zeiten von Corona

Viele Projekte und Initiativen müssen aufgrund des Corona-Virus vorerst stillstehen. Doch durch viel Engagement und angepasste Angebote können einige Projekte im Schöneberger Norden weiterhin für die Nachbarschaft bestehen bleiben.

Das Projekt „ElternMobil“ näht Masken für die Nachbarschaft. Bild: QM Schöneberger Norden
Das Projekt „ElternMobil“ näht Masken für die Nachbarschaft. Bild: QM Schöneberger Norden

Das Nachbarschaftszentrum in der Steinmetzstraße ist eigentlich ein Ort der Begegnung. Gruppentreffs und Sprechstunden sowie vielseitige Projekte vernetzen die Nachbarschaft und laden zum Austausch ein. Jetzt ist es in den vier Wänden des Zentrums aufgrund des Corona-Virus ruhig geworden. Doch auch in diesen schwierigen Zeiten müssen Interessierte nicht gänzlich auf Angebote verzichten.

Vielseitige Angebote

Die allgemeine Sozialberatung auf fünf Sprachen sowie die Mietensprechstunde sind weiterhin telefonisch erreichbar. Der Arabischkurs für Kinder und der Lernclub bleiben ebenfalls bestehen und finden jetzt online statt. Interessierte Eltern können sich beim Projekt „Elternmobil“ an der Nähaktion für Masken beteiligen und Blumenpatinnen und- paten des Projektes "Wachse, wachse und gedeihe" sind auch weiterhin willkommen ihre Beete zu pflegen.

Alle Informationen gibt es beim Team aus der Steinmetzstraße 68: per E-Mail oder telefonisch: 030 23 60 86 88.

BildungsbotschafterInnen

Bildungsbotschafterinnen und –botschafter vermitteln zwischen Schulen und Eltern und stehen als Ansprechpartnerinnen und –partner zur Verfügung. Auch wenn Kindergärten und Schulen derzeit noch geschlossen bleiben müssen, ist die Arbeit der Botschafterinnen und Botschafter weiterhin wichtig. Deswegen hat sich das Bildungsprojekt jetzt überlegt, wie Eltern und Kinder auch in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden können.

Hausaufgabenhilfe auf drei Sprachen

Viele Lehrkräfte verschicken Hausaufgaben und Arbeitsmaterial per Mail an ihre Schülerinnen und Schüler und sind darauf angewiesen, dass Eltern bei der Umsetzung unterstützen. Wer aufgrund einer sprachlichen Barriere Hilfe beim Verstehen und bei der Beantwortung der Lehraufgaben benötigt, kann sich per SMS an das Projekt wenden. Die Botschafterinnen und Botschafter übersetzen schon jetzt auf Türkisch, Arabisch oder Englisch. Weitere Sprachen sollen folgen.

Mehr Informationen finden Sie hier.