QM Sparrplatz

Seit 15 Jahren geht die Sonne auf

Das Magazin LoNam sorgt für mehr Perspektivenvielfalt in der Berichterstattung über Afrika. Hervé Tcheumeleu hat es 2005 gegründet – im ehemaligen Quartiersmangament (QM) Sparrplatz.

Ausschnitt aus dem Flyer des Magazins LoNam: Das Magazin erscheint zweimal im Monat auf Deutsch und berichtet über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur afrikanischer Länder wie aus der Diaspora. (Bild: LoNam-Magazin)
Ausschnitt aus dem Flyer des Magazins LoNam: Das Magazin erscheint zweimal im Monat auf Deutsch und berichtet über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur afrikanischer Länder wie aus der Diaspora. (Bild: LoNam-Magazin)
Das Magazin erscheint zweimal im Monat auf Deutsch und berichtet über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur afrikanischer Länder wie aus der Diaspora. (Bild: LoNam-Magazin)
Das Magazin erscheint zweimal im Monat auf Deutsch und berichtet über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur afrikanischer Länder wie aus der Diaspora. (Bild: LoNam-Magazin)

Bildergalerie

Im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung wird verstärkt über koloniale Vergangenheit diskutiert. Auch in Berlin, wo es das sogenannte "Afrikanische Viertel" im Wedding gibt. Ganz in der Nähe hat der aus Kamerun stammende Journalist Hervé Tcheumeleu vor 15 Jahren im Gebiet des ehemaligen QM Sparrplatz „LoNam – Das Afrika-Magazin“ gegründet. 

Für ein differenzierteres Afrika-Bild 

Heute wie damals berichtet das als Zeitungsprojekt gestartete Magazin in deutsche Sprache über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur afrikanischer Länder wie aus der Diaspora. Und erzählt in seinen Geschichten, Interviews und Porträts auch immer von den vielschichtigen Beziehungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent. 

Mehr Austausch ermöglichen

Herausgegeben wird es mittlerweile in Kooperation mit dem LoNam-Verlag vom Afrika Medien Zentrum, dessen Geschäftsführer Hervé Tcheumeleu ist. Der Verein wurde mit dem Ziel gegründet, den interkulturellen Austausch unter Afrikanerinnen und Afrikanern mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, sowie den Austausch mit der Mehrheitsgesellschaft zu fördern. Zudem setzt er sich gegen Rassismus und Diskriminierung durch interkulturelle Bildung und eine gerechte Darstellung des Afrika-Bildes in Deutschland ein.

„Lo’Nam“ bedeutet auf Feefee, einer kamerunischen Sprache, „Sonnenaufgang“. Das hat sich die Redaktion zur Leitidee gemacht, denn der Sonnenaufgang steht für Hoffnung und positives Denken. Seit nunmehr 15 Jahren. Wir gratulieren herzlich!