QM Körnerpark, QM Richardplatz-Süd

Zugang für alle

Eine kleine Stufe reicht schon aus: für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind viele Läden und Geschäfte nicht zugänglich. Wer auf Rollstuhl oder Gehhilfe angewiesen ist, kann deshalb nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen. Das Projekt „Neukölln macht auf“ hat Rampen angeschafft, die das ändern sollen.

Aktivist Raul Krauthausen (vorne rechts) freut sich zusammen mit Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (hinten Mitte) und den Anwohnern über die neuen Rampen. Foto: AG.URBAN und Jörg Farys, die projektoren
Aktivist Raul Krauthausen (vorne rechts) freut sich zusammen mit Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (hinten Mitte) und den Anwohnern über die neuen Rampen. Foto: AG.URBAN und Jörg Farys, die projektoren
Die Rampen ermöglichen Menschen mit eingeschränkter Mobilität am öffentlichen Leben teilzunehmen. Foto: QM Richardplatz Süd
Die Rampen ermöglichen Menschen mit eingeschränkter Mobilität am öffentlichen Leben teilzunehmen. Foto: QM Richardplatz Süd

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Ob Kneipe, Späti oder Friseur: viele Geschäfte sind nicht barrierefrei. Für Menschen im Rollstuhl ist schon eine kleine Stufe ein großes Hindernis. Um die Ecke etwas essen gehen oder beim Bäcker Brötchen kaufen ist für mobilitätseingeschränkte Menschen deshalb keine Selbstverständlichkeit. 

Rampen schaffen Abhilfe

Das Projekt „Neukölln macht auf“ sorgt in den Quartiersmanagementgebieten Richardplatz Süd und Körnerpark für mehr Barrierefreiheit. Dazu wurden mobile Rampen an die Geschäfte verteilt. Über eine Außenklingel können nun Kundinnen und Kunden mit Rollstuhl oder Gehhilfe auf sich aufmerksam machen. 

Für Barrierefreiheit sensibilisieren

Der Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste Jochen Biedermann, begrüßte das Projekt bei der feierlichen Übergabe der Rampen. Er betonte, dass es eigentlich schon lange eine Selbstverständlichkeit sein müsste, dass Erdgeschossläden mit solchen Rampen ausgestattet seien.

Mit einer Begleitbroschüre (PDF) sollen Geschäftsleute für das Thema sensibilisiert werden. Denn wenn Betroffene von barrierefreien Zugängen profitieren, bedeutet das gleichzeitig auch mehr Kundschaft.