Übersichtskarte Kosmosviertel © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Übersichtskarte Kosmosviertel © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Zur Wohnsituation

Das Gebiet umfasst elf-, acht- und dreigeschossigen Gebäude. Die unmittelbare Nähe zur A113 erzeugt Lärm- und Luftbelastungen. Von Norden nach Süden zieht sich ein Grünzug mit Spiel- und Sportplätzen durch den Siedlungsbereich. Die Menschen freuen sich über die Ruhe und das viele Grün im Kosmosviertel. Viele Menschen wohnen gerne hier und schätzen auch das solidarische Miteinander.

Entwicklungsziele, Leitbild

Kosmosviertel -  Ein Kiez verbindet! 

Gemeinsam arbeiten wir für ein Kosmosviertel, das sich weiterentwickelt als grünes Wohngebiet am Stadtrand, das

  • attraktive Räume zum Erholen und Wohlfühlen bietet,
  • Unterstützung bietet und fördert und
  • in dem es vielfältige Möglichkeiten für alle gibt, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Um dies zu erreichen soll vor Ort die gemeinsame Verantwortungsübernahme gestärkt werden, in dem Nachbar*innen, Eigentümer*innen, Vereine und Einrichtungen sowie Behörden und Ämter zusammenarbeiten. Unser Ziel ist, es einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen und möglichst viele Menschen bei Aktionen, Projekten und Baumaßnahmen in der Planung und Umsetzung miteinzubeziehen. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass sich das Kosmosviertel zu einem Quartier im Sinne dieses Leitbildes entwickelt. 

Handlungsbedarf

Im Kosmosviertel gibt es einige Einrichtungen, die wenig attraktiv und einladend auf die Menschen wirken und dringend baulich qualifiziert werden müssen. Dazu gehören vor allem die Grundschule Am Pegasuseck und das Bürgerhaus Altglienicke, Orte von zentraler Bedeutung für die Gebietsentwicklung. Von Anwohner*innen, lokalen Akteuren und der bezirklichen Verwaltung wird das Kosmosviertel als Gebiet beschrieben, in welchem eine Vielzahl der Personen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen und sozial isoliert ist. Die Stärkung des Gemeinwesens, sowie der sozialen und ethnischen Integration gehören dadurch zu den Hauptzielen im Gebiet. Im Hinblick auf die Qualifizierung des öffentlichen Raums stellt die Umgestaltung der stadtbildprägenden und identitätsstiftenden zentralen öffentlichen Grünfläche zwischen Venus- und Uranusstraße ein Schlüsselprojekt für das Kosmosviertel dar.

Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner

Um eine Stärkung der Synergieeffekte der unterschiedlichen Angebote im Gebiet herbeizuführen, wurde vom Quartiersmanagement Kosmosviertel eine Trägerrunde zum Thema Nachbarschaft und Gemeinwesen eingerichtet. In dieser Runde wird im zweimonatlichen Rhythmus über aktuelle Entwicklungen im Gebiet informiert und lokale Akteure in die Diskussionen zur Gebietsentwicklung einbezogen. Dabei entscheiden die Träger gemeinsam, welche thematischen Schwerpunkte gesetzt werden. Der Schwerpunkt des Handlungsfeldes liegt zum einen in der aktiven Einbindung der Anwohner*innen in die Entwicklung des Gebiets sowie Aktivitäten des Quartiersmanagements, zum anderen in der Zusammenarbeit mit im Gebiet ansässigen Trägern, Gewerbetreibenden und Eigentümern. Die Bekanntmachung des Quartiersmanagements im Gebiet, die Kontaktaufnahme mit Anwohner*innen sowie die Etablierung von Anwohnergremien stellten die Hauptschwerpunkte im ersten Jahr des Quartiersmanagementverfahrens dar. Für die kommenden zwei Jahre werden schwer-punktmäßig die gegründeten Gremien (Quartiersrat und Jury für Aktionen) intensiv begleitet und die begonnenen offenen Formate (Kaffeeklatsch im Treppenhaus, Abendbrot im Bürgerhaus) fortgeführt.

Statistik

Stand: Dezember 2015
BezirkTreptow-Köpenick
Fördergebietseit Dezember 2015
Fläche37,6 ha
Einwohnerinnen und Einwohner5.810
Bewohnerinnen und Bewohner
mit Migrationshintergrund
11,10%

Kontakt und Vor-Ort-Büro:

Ansprechpartner: Senat, Bezirk, Quartiersmanager

Träger: Stadtkümmerei Gesellschaft für integrierte Stadtentwicklung mbH
Das Vorortbüro befindet sich in der Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin.